Jungmannschaft

Hallo zusammen,
wir haben ein tolles Angebot für alle von euch zwischen ungefähr 18 und 28. Wir würden gerne die Jungmannschaft neu aufleben lassen, ob im Winter zusammen auf Skitour oder im Sommer auf Hochtour würden wir uns freuen, wenn ihr euch uns anschließen würdet. Egal wie euer aktuelles bergsteigerisches Niveau ist, meldet euch gerne bei mir (simon@jdav-asm.de) und wir werden euch per Mail auf dem Laufenden halten, wenn die nächste Tour geplant wird. So hoffen wir etwas flexibler und spontaner sein zu können was die Tourenplanung angeht. Zudem findet ihr auch hinten im ASM-Programm schon unsere erste gemeinsame Tour.

Wir freuen uns auf dich,

Eure Jungmannschaft

Jugendmannschaft und Freunde auf dem Schwarzenstein

Zuerst hatten wir vor, auf den Lüsener Ferner zu gehen, um dort zu biwakieren. Doch durch das vorhergesagte, schlechte Wetter haben wir diesen Plan verworfen. Wir sind stattdessen mit einer zehnköpfigen Mannschaft auf die Alpenrosenhütte, im Zillertal, und am nächsten Morgen in aller Frühe vorbei an der Berliner Hütte, über den Schwarzensteinkees, auf den Schwarzenstein an der italienischen Grenze gewandert.

Los ging es am Samstag ganz entspannt mit einem 3-stündigen Aufstieg auf die Alpenrosenhütte. Dabei hat es zum Glück nur die letzten 5 Minuten geschüttet. So konnten wir uns noch ganz schnell ins Trockene retten.

Dort haben wir erst einmal eine heiße Schokolade genossen und die Tour für den nächsten Tag geplant. Da der Großteil der Gruppe noch nie auf einem Gletscher war, haben wir vor dem Abendessen alle Knoten, Selbstrettung etc. durchgesprochen. Diejenigen, denen der 8er-Knoten am schwersten fiel wurden zu extra Übungseinheiten verdonnert. Im Bettenlager haben wir super geschlafen, obwohl es nur ca. 5˚C hatte. Doch das merkten wir kaum, denn am nächsten Tag klingelte schon um 5:00 Uhr der Wecker.

Nach einer kleinen Stärkung sind wir um 6:00 Uhr in Richtung Berliner Hütte losgestapft. Von dort sind wir durch Regen und später Schnee weiter Richtung Schwarzenstein gestiegen. Das Ziel war erst einmal, den Fuß des Gletschers zu erreichen. Doch als wir auf der Karte nachsehen wollten, wie weit es noch ist, stellte sich heraus, dass wir schon längst auf diesem stehen sollten. Bedingt durch die extreme Gletscherschmelze fanden wir ihn aber erst 100 Hm weiter oben.

Das Wetter verschlechterte sich leider zunehmend, es zog zu und es war kaum noch etwas zu sehen. Trotzdem liefen wir mit Steigeisen ausgerüstet alle begeistert den Gletscher hoch, bis auf den Schwarzensteinsattel, kurz unter dem Gipfel. Da die Sicht immer schlechter wurde und es immer stärker schneite kehrten wir dort um.

Bergab über die glatten Steine ging es leider nicht so super wie hoch. Aber wir sind alle heil wieder auf der Berliner Hütte angekommen, wo wir natürlich wieder eine heiße Schokolade tranken sowie einen Kaiserschmarrn verdrückten.

Der Abstieg auf der Forststraße war sehr mühsam. Doch dann wurden wir netterweise von der Bergrettung mitgenommen, bei denen wir uns zu acht hinten in den Sprinter quetschten. Der Abstieg war noch nie so angenehm! So sind wir alle gut runtergekommen und freuen uns schon auf die Wintersaison mit vielen Skitouren im Powder!

Simon Franzkowiak