Climb & More @ France 2016

Foto: David Ramor

Dieses Jahr war es wieder so weit, bei der Akademischen Sektion München stand eine „große“ Ferienfreizeit an. Der ein oder andere wird sich nun vielleicht fragen wo hier der Unterschied ist, denn schließlich veranstalten wir diese Freizeit ja schon seit 5 Jahren. Der Unterschied ist schnell erklärt. Traditioneller weise fahren wir immer zwei Jahr an den gleichen Ort, d.h. jede ungerade Freizeit ist an einem anderen Ort bzw. bisher sogar einem anderen Land. Somit haben wir sowohl neue Klettergebiete, als auch eine neue Umgebung. (Leider bedeutet das auch einen organisatorischen Mehraufwand.)

In diesem Jahr haben wir das bisherige Konzept der Freizeit komplett verändert. Im letzten Jahr – in welchem wir zum ersten Mal mehr als 30 Personen waren – hatten wir bemerkt, dass es mit einer so großen Anzahl an Teilnehmer oftmals extrem schwierig ist gleichzeitig zum Klettern zu gehen. Aus diesem Grund wurde aus Climb & Swim auch Climb & More. (Eine Idee von Lukas, dafür an dieser Stelle vielen Dank!)

Der Plan in diesem Jahr:

Kletterexkursionen finden mit maximal der Hälfte aller Teilnehmer statt, dies verschafft uns die nötige „Luft“ für eine Ideale Betreuung aller Kletterer, während wir die auf dem Platz verbleibenden Teilnehmer mit einem deutlich geringeren Betreuungsschlüssel versorg werden können.

Zum eigentlichen Thema:

Zum 5 Jahr in Folge haben wir unsere Kletterfreizeit nun durchgeführt und dabei hat sich die Teilnehmerzahl stätig erhöht.

Dieses Jahr haben wir die 40zigermarke „geknackt“ und das obwohl wir noch knapp 2 Stunden vor Abfahrt zwei Absagen bekommen haben. -> Schade Jungs, ihr habt echt was verpasst!

Unser Zeltplatz in diesem Jahr lag mitten in den Vorgesen, was zwar – im Gegensatz zum vergangenem Jahr – nicht direkt neben den Kletterfelsen, dafür jedoch einem See lag. Ein Umstand, der uns dazu veranlasste neben den üblichen Zelten auch diverses „Wasserspielzeug“ aus zu leihen.

Sehr hervorheben möchte ich an dieser Stelle die Akzeptanz der Schwimmwesen durch unsere Teilnehmer. Vielen Dank, dass wir darüber nicht mit euch diskutieren mussten.

Natürlich waren haben wir nicht nur den See, sondern auch die Felsen unsicher gemacht. Am zweiten und letzten Tag waren wir sogar mit der kompletten Gruppe unterwegs, während wir unsere konzeptionelle Idee bereits ab dem dritten Tag umsetzen. Auch andere Aktivitäten waren auf unserm Platz möglich.

So standen – neben den Exkursionen zum Fels – auch zwei Boote, ein großeses und zwei kleine StandUpPaddel, zwei Slaklines, ein Volleyballfeld, zwei Tischtennisplatten, eine Kegelbahn so wie ein kompletter Spielplatz zur Verfügung. Gut, dass man das auch alles kombinieren kann! Langeweil ist bei unseren Teilnehmern zwischen 8 und 15 Jahren wirklich nicht aufgekommen, hier wir wirklich für jedes Kind, jeden Jugendlichen etwas dabei.

Sehr interessant für unsere Teilnehmer war auch das mitgebrachte Flossbauset. Hierbei standen neben ein paar Dachlatten, Schnüren, einer Gewebeplane sowie einem Gewebesack nur noch ein Netz und handelsübliche Luftballons zur Verfügung. Hört sich unmöglich an? Das dachten wir zuerst auch! Aber, es ist möglich und verschiedenste Teilnehmer in komplett unabhängigen Altersspannen haben das Floss 3-mal ohne Probleme aufbauen und auch befahren können.

Final hat sich dann noch bewahrheitet was wir und schon gedacht hatten… Man muss nicht direkt neben den Kletterfelsen campieren, denn Klettern kann man so gut wie überall!

Eine tolle Freizeit, die neben richtig netten Teilnehmern und super Jugendleitern von ein Topteam aus Gabi und Marion in der Küche abgerundet wurde. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die Freizeit 2017, die im Zeitraum vom 2. bis 10. September geplant ist. Aktuell haben wir noch über 40 Plätze frei. …mal gucken wie viele das sind, wenn die Anmeldungen rausgehen… Der Ort steht auf jeden Fall schon fest!

Betreuer auf dieser Freizeit


Gerd Reiß Kletterwandbetreuer
Martin Störkle Jugendleiter
Oliver "Ole" Rudolf Jugendleiter
Sebastian "Sebi" Zähle Jugendleiter
Lorenz Zähle Jugendleiter
Marion Kunzelmann Berteuung Feriencamps